Gaukler und Musiker
Spielleute und fahrende Musikanten machen mittelalterliche Musik auf allerlei historischen Instrumenten wie Drehleiher, Sackpfeife, Schallmei, Krummhörner, Cister, Saaz, Trumscheit, Mandoline, mit denen sie zum Tanz aufspielen und machen nebenbey noch allerley Scherzerey und schelmische Sprüche voll derbem Witz und immer mit einem Augenzwinkern....
So manch zwielichtig‘ Gestalt treibet sein Unwesen auf dem Markte. So manch Mundschenk verwässert den Wein. So manch Wirt würzet die Speiß zu scharf, um verdorben Fleisch zu übertünchen. So manch Händler bietet Tand und schändlich Ware an.
Doch Bürger von Waiblingen, sorget Euch nicht! Für Recht und Ordnung setzt die Obrigkeit den Marktvogt „Georg vom Wolfe“ und seine rechte Hand, „Pepe den Büttel“ ein.
Drum Spitzbuben aufgehorcht! Am 29igsten Tage des Brachet (Juni) findet auf den Brühlwiesen, vor den Toren der wehrhaften Stadt Waiblingen, das Marktgericht statt; nicht, dass euer Kopf die Schandgeig‘ zieret.
Metusa- ein Garant für Energie, Spielfreude und Unterhaltung.
Die 5 Musiker aus Baden Württemberg reißen mit ihrem Akustik Programm, sowie auch mit ihrer Rockshow, immer wieder aufs Neue das Publikum mit. Ob ernste Lieder über Krieg und Leidenschaft, lustige, flotte Trinklieder oder sanfte Balladen – Metusa hat für jeden etwas im Gepäck.
www.metusa.de
Das unendliche Geheimnis und die Schönheit Indiens vereint der indische Magier Shri Magada, wenn er seine Gäste in die Welt des Orients entführt. Mit original indischen Kunststücken versteht er es meisterlich, sein Publikum auf charmante und
höfliche Art, ein ums andere mal ins magische Geschehen mit einzubinden. Allein seine exotische, würdevolle Erscheinung ist schon magisch. Wenn dann noch seine
Hände mit dem magischen Spiel beginnen, sind es die Zuschauer, die auf geheimnisvolle Weise verzaubert werden.
www.shri-magada.de
Wie die Musiker aus alten Zeiten, die von Land zu Land zogen, in Schlössern, Burgen und auf Stadt- und Dorffesten mit ihrer Musik und ihren Geschichten jeweils Neuheiten, Informationen und Kultur brachten, lässt sich auch das Duo Silberschatten - Ombra d´Argento von ihren Reisen und Erlebnissen beeinflussen. Ihre Melodien und Kompositionen erzählen von fernen Ländern, mystischen Orten und magischen Geschichten: sie spiegeln die alte Weisheit, die in der Magie der Musik liegt wider!
Nachtigal vom Neckartal. Seit 1986 ist Knud Seckel als Minnesänger bekannt. Durch Studium (Musikwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte) und Erfahrung bei diversen Gruppen (Wünnespîl, Trcento, Wildwuchs,..) weiss er in die Tiefen des Mitterlalters inhaltlich und musikalisch zu entführen. Minnelyrik, Vagantenlieder, Ependichtung (u.a. Nibelungenlied) und Tanzmusik des Mittelalters spiegeln eine Atmosphäre aus der Stauferzeit wieder. Seine tönende lyrische Stimme gepaart mit Harfe und Drehleier verleiht Liedern eine geheimnisvolle Eleganz. Doppelsieger im Minnesängerwettstreit 2007, Aufführung des Sängerkrieges auf der Wartburg seit 2006, Sieger beim Minnesängerwettstreit Falkenstein 2008.
www.minne-saenger.de
Caecilia die gefallene Unschuld und Othric aus den hohen Landen - genannt die Spielleut Guglfuhr - ziehen durch Lande und bieten dem geneigten Publikum ein wenig Kurzweyl durch Gesang und gar liebliche Klänge von Laute und Schalmey.
"Als 'Silberlied und Lerchensang' zieht das musikalische Duo der Gruppe Zeitenspiel durch die Lande. Die Bardinnen Lovis und Mora bestechen durch zwei Ausnahmestimmen, die sie gekonnt mit ihren mehrstimmigen Gesängen in Szene setzen. Ihr Repertoire reicht von der Ballade bis zum Trinklied, doch eines haben alle ihre Stücke gemeinsam: Sie erzählen Geschichten und entführen ihre Zuhörer auf die schönste aller Reisen - in die eigene Fantasie."
Es sind die Randgruppen des Mittelalters, die von „Hopsa viva Insgemein“ in Form eines lebendigen Räuberlagers, umherziehenden Falschbettlern, Falschspielern oder Gauklern wieder ins Leben gerufen werden. Darüber hinaus sollen lustige Theaterstücke und Walking-Acts die Marktbesucher auf humorvolle Art und Weise in die Welt der Vaganten und Räuber des 15. Jahrhunderts eintauchen lassen. Jeder Besucher hat die Möglichkeit am mittelalterlichen Räuberleben teilzuhaben, indem er die Prüfung zum Beutelschneider ablegt oder sich zum Diebsgesindel ans Lagerfeuer setzt und sich vom Leben der Randgruppen erzählen lässt.
Der Schalk sitzt ihm im Nacken. Kein Streich wird ausgelassen, kein Schabernack bleibt ungetrieben. Ebenso geschickt wie mit seinen Diabolos, Bällen und Keulen jongliert er mit seinen frechen und lustigen Sprüchen.
www.beni-der-gaukler.de
Staufer Spektakel 2012

29. Juni - 1. Juli 2012
Stadtführungen Führungen durch die historische Altstadt Waiblingens Anmeldungen unter
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